"Park Güell"

 

Früh aufstehen war heute angesagt. Bereits um 05:30 Uhr klingelte der Wecker wollten wir doch vor 07:55 Uhr im Park Güell sein. Nicht nur ist der Eintritt dann kostenfrei, sondern auch die Massen halten sich in Grenzen.

 

Zeitig waren wir angekommen (und waren nicht einmal die ersten), leider hatte sich aber eine Gewitterfront breit gemacht und so war es nicht nur nass, sondern auch kalt. Wir setzten uns unter und hatten ein nettes Gespräch mit einem Paar aus Regensburg. Wir nahmen noch einen Kaffee und plötzlich brach auch die Sonne aus den Wolken. Der Tag wurde wieder wunderbar. Blauer Himmel und Temperaturen um die 25 Grad.

 

Der terrassenförmig angelegte Park Güell mit seinen Surrealen Elementen begeistert uns immer wieder. Zwar ist der Park insgesamt nicht recht groß, aber man kann Stunden dort verweilen.

 

Vor Ort planten wir nun den weiteren Tag. Mit der S-Bahn fuhren wir zum "Tibidabo", Barcelonas höchste Anhöhe (etwa 560 m über dem Meeresspiegel). Vom S-Bahnhof musten wir etwa zwei Kilometer  bergauf (hier stehen herrliche Villen)bevor die letzten steilen Höhenmeter mit einer Zahnradbahn überwunden wurden. Oben angekommen bietet sich ein sagenhafter Blick auf Barcelona und das Hinterland. Hoch oben prangt die Basilika "Temple Expiatori del Sagrat Cor". Nochmals 110 Stufen (Lion und ich haben gezählt) führen restlich hinauf. Nach einem kleinen Mittagessen haben wir auch noch diese Stufen erklommen.

 

Hinab ging es wieder mit der Zahnradbahn und uns führte es weiter zum "Placa d´Espana". Dort befindet sich eine ehemalige Stierkampfarena die nunmehr zum Shoppingmall umfunktioniert wurde (manch einem Ehemann wäre der Stierkampf wohl lieber gewesen). Für nur einen Euro kann man mit einem Lift auf das Dach der Arena fahren und hat von dort auch wieder einen wunderbaren Blick auf die Stadt.

 

Jetzt war aber mal Pause angesagt, dazu ging es zu unserer Unterkunft. Am Nachmittag folgte dann der obligatorische Bummel durch das "Bari Gotic" mit einem Halt für Sangria und natürlich der Gang in die Bouqeria. Mit unseren Einkäufen bewaffnet schlenderten wir heimwärts und freuten uns auf ein ausgiebiges Abendessen mit all den Sachen aus der Markthalle.

 

Nach dem Essen sollte der Tag heute aber noch nicht zu Ende sein. Wir gingen nochmals nach "Espana", denn dort gab es um 21:30 Uhr die Fontainenshow. Die Brunnen werden dabei beleuchtet und das ganze Spektakel mit Musik unterlegt. Auf dem Weg dorthin haben Kinder aus einem Fenster eine Art von Seifenblase geworfen. Diese war nahezu wie dünner Kunststoff und ist daher nicht zerplatzt. Lion hat diese etwa 40 cm große Blase gefangen und stolz umher getragen, bis... der Luftzug der einfahrende U-Bahn ihm die Blase aus den Händen gerissen hat und der Ballon auf die Gleise geflogen ist. "Das Ende einer Freundschaft"!

 

Die Show an der "Espana" war wirklich schön. Das Besondere, diesmal spielten sie aktuelle Hits und die Masse des Publikums sang mit.

 

Ein schöner Tag neigt sich jetzt bei einem Glas Wein dem Ende zu. Morgen können wir länger schlafen denn unser erster, großer Programmpunkt startet erst um 10:30 Uhr. Lasst euch überraschen.