Vom netten Abschied in Napasai, einer Speedboatfahrt nach Koh Phangan, einer eigenen Villa mit Garten und Pool und dem thailändischen Muttertag

 

 

Heute hieß es nach dem Frühstück Abschied nehmen von Napasai. Es war wirklich lieb. Nachdem wir unser Frühstück beendet hatten wollten wir zurück in unser Haus. Die junge Thai, der Claudia das Haareflechten gezeigt hatte, stürmte uns noch hinterher und umarmte Claudia ganz herzlich. Ein lustiges Bild, das Mädchen war vielleicht mal 1,40 m groß. So ein Abschied gefällt!

 

Wir wurden dann zur vereinbarten Zeit abgeholt und zum Anlieger unserer Fähre nach Koh Phangan gebracht. Direkt am Strand hat das Hotel Rasananda Resort eine kleine Lobby, so konnten wir bereits noch in Koh Samui im Hotel auf Koh Phangan einchecken. Zur Begrüßung gab es ein kaltes Getränk und wie üblich gekühlte Handtücher. Vor dem Betreten des Bootes mussten wir unsere Schuhe abgeben, diese wurden in Stofftaschen eingesammelt und in Kisten verstaut. Nach einer kleinen Weile ging es dann mit dem Speedboat auf die Nachbarinsel. Damit die Fahrt von 45 Minuten nicht zu „trocken“ wurde gab es erneut kalte Getränke, und kurz vor der Ankunft erneut gekühlte Handtücher.

 

Die Ankunft am Resort war wie im TV. Es gab keinen Anleger, sondern das Schiff rangierte rückwärts an den Strand und wir wurden in nahezu knietiefes Wasser entlassen. Am Strand wartete bereits, in Reihe und Glied, der Manager, der Koch und einige Angestellte des Resorts und hießen uns Willkommen. Ebenfalls in Reihe und Glied standen unsere Schuhe. Wir wurden zur Lobby gebracht und bekamen einen kalten, lilafarbenen Tee und … richtig, kalte Handtücher.

 

Das Management entschuldigte sich sogleich bei uns „Unser Haus wäre erst in etwa 45 min bezugsbereit“. Um die Wartezeit zu verkürzen wurden wir an die Bar gebeten, wo wir zu einem Getränk eingeladen wurden. Wir suchten uns einen „Frozen Espresso“ aus – genial!!! Dazu … gekühlte Handtücher. Nachdem wir am Pool unseren Drink genommen hatten wurden wir in den Spa geführt und bekamen beide eine Nackenmassage. Dazu, richtig … Ingwertee und gekühlte Handtücher. So entspannt bezogen wir dann unser Haus.

 

Wir bewohnen etwa 60 m² mit offenen Bad, einem begehbaren Schrank (der Traum jeder Frau), einem großen Garten mit eigenem Whirlpool und eigenen Liegen am Strand. So lässt es sich leben. Damit die Abende auch gemütlich werden bekommen wir jeden Tag kostenfrei Whiskey, Gin und Wodka aufs Zimmer. Wie meinte die Dame an der Lobby so nett „It´s free, but you don´t have to drink it when you don´t like alcohol”.

 

Nachdem wir am Strand entspannt haben sind wir noch durch das kleine Dorf vor dem Resort gependelt. Mein Gott, das ist hier noch total ursprünglich!

 

Heute war auf Thailand ein ganz besonderer Tag, der Geburtstag von Sirikit – Königin von Thailand, hier „Muttertag“ genannt. Aus diesem Grunde wurde im ganzen Land gefeiert. Bei uns im Resort gab es neben einem Sektempfang ein halbstündiges Programm. Zunächst gab es eine Bildershow mit der Vita der Königin, dann eine Tanzvorführung und zum Ende wurden die Nationalhymne und ein weiteres Lied gesungen. Die Texte wurden auf eine Leinwand projiziert (in thailändischen und lateinischen Lettern) und alle (!) sollten mitsingen. Wir wissen zwar nicht was wir gesungen haben, das aber mit voller Andacht „Kruk thai sam na jin da tro kui …“

 

Im Anschluss hatten wir Abendessen als Buffet. Manche Gerichte wurden nachträglich für uns vegetarisch gekocht, so zum Beispiel grünes und rotes Curry. Keine Ahnung, wie viel die Thais essen können, aber die für uns gedachten Portionen waren so enorm, da hätten noch fünf Personen mitessen können.

 

Nach drei Hauptgängen und vier Desserts ging es zum Verdauungsspaziergang an den Strand. Dort gab es noch eine große Feuershow mit Feuerspuckern und Männern die „Feuerkugeln“ an Seilen durch die Luft wirbelten. So ging wieder ein ereignisreicher Tag in Thailand zu Ende. Morgen erkunden wir dann die Insel.

 

Ach ja, nach dem Abendessen gab es zur Rechnung … richtig, gekühlte Handtücher.