Von einer bayrischen Überraschung zum Frühstück, Tempelanlagen, schöner Natur, Bananen für Dickhäuter und vielen malerischen Buchten

 

 

„Da schau her!“; zum Frühstück gab es heute echte bayrische Brezen. Klar, dass ich mir gleich vier Stück habe schmecken lassen (die Dinger waren so klein, dass vier „Thaibrezen“ einer bayrischen Breze entsprachen). Wie immer hat das Frühstück keinen Wunsch unerfüllt gelassen. So gestärkt konnte es dann losgehen. Pünktlich um 09:00 Uhr holte uns Sam (unser Tourguide) an der Lobby ab. Unsere Route sollte uns kreuz und quer und einmal rundherum führen. Zunächst das Fazit vorab, es war ein wahrhaft schöner und ereignisreicher Tag.

 

Gestern noch dachten wir darüber nach, ob wir uns nicht einen Roller mieten sollten um die Insel selbst zu erkunden. Nach den Erfahrungen heute war die Wahl einer geführten Tour doch die Bessere. Teilweise sind die Straßen noch im Bau, nicht existent, ausgespült oder extrem steil. So musste man sich nicht auf den Verkehr und den Weg konzentrieren, sondern konnte einfach genießen.

 

Unseren ersten Halt machten wir nach kurzer Fahrt am Phu Dang Wasserfall. Da es gestern in der Nacht geregnet hatte führte er ausreichend Wasser (es ist noch Trockenzeit). Die Strecke dorthin war echt abenteuerlich, klar, dass sich neben uns keine weiteren Touristen hierher verirrt haben, so konnten wir alleine umher spazieren.

 

Auf der Weiterfahrt machten wir mitten im Dschungel eine kurze Pause. Das Frühstück war zwar noch nicht lange her, aber trotzdem stand die nächste Brotzeit an. Nein, nicht für uns – es hieß „Elefanten füttern“. Claudia erwarb für geringes Geld einen Korb mit Bananen und durfte zwei Elefanten füttern. Zunächst griffen die Dickhäuter mit ihren Rüsseln danach, es ging aber noch bequemer. Rüssel in die Höhe, Maul aufgerissen und warten bis Claudia die Bananen direkt auf die Zunge legt. Zum Dank griff der kleinere der Beiden mit dem Rüssel nach Claudia, umschlang sie und hob sie in die Höhe.

 

Der Tempel Wat Kaho Tam war sodann unser nächstes Ziel. Die Anlage lag hoch oben im Dschungel und bot uns einen schönen Ausblick auf die Flora der Insel und das Meer. Neben ein paar Mönchen war auch hier niemand zu sehen. Das kleine Hauptgebäude des Tempels steht auf einem großen Felsen, in dem sich eine Höhle befindet, welche die Mönche als Ort der Meditation nutzen. Kaum waren wir die Straße wieder hinab konnten wir einen weitern Tempel besuchen. Es war uns sogar erlaubt das Hauptgebäude mit seinem großen Buddha zu betreten und uns auf den Platz der Mönche zu setzen.

 

Auf unserer Fahrt konnten wir so viele Eindrücke sammeln. Wir sahen Trainingshallen für „Muay Thai“ (Thaiboxen). Hier trainieren bereits Kinder ab sieben Jahren höchst professionell. Viele haben eben den Wunsch/Traum durch den Kampfsport berühmt und reich zu werden. Wir sahen Schulen; die Kinder tragen Uniformen und haben von 08:00 bis 17:00 Uhr Unterricht. Imposant war aber oftmals der Blick auf die Natur, insbesondere die unzähligen hübschen kleinen Buchten.

 

In „Thongsala“, der Hauptstadt von Phangan besuchten wir einen „Foodmarket“ und bummelten durch die zahlreichen kleinen Geschäfte. Fragt nicht, wir haben Souvenirs gekauft!

 

Um 17:00 Uhr trafen wir wieder im Hotel ein und „mussten“ dem Personal an der Lobby gleich Bericht erstatten. Nach einem „Fußbad“ am Pool ging es dann zum Abendessen. Das ist auch witzig. Es gibt hier im Resort einen besonderen Wunsch: „Bitte tragen Sie zum Essen hübsche Garderobe, kommen sie aber barfuß und spüren sie den Sand.“ Alle Bereiche des Restaurants stehen im Sand und deswegen die Bitte.

 

Unser Essen hatten wir also wieder am Strand. Im Anschluss gab es „Freilichtkino“. Im Sand war eine große Leinwand aufgebaut worden, davor lagen große, voluminöse Kissen. So konnten wir unter Sternenhimmel den letzten James Bond „Skyfall“ ansehen.

 

Morgen ist unser letzter Tag auf der Insel. Diesen wollen wir nutzen um mal so richtig das Meer zu genießen, zu baden und einfach mal „Nichts“ tun.