Von einem erholsamen sonnigen Tag, heftigem kurzen Regenfall, Regenbogen über der „Piratenbucht“ und Champagner auf dem Zimmer

 

 

Sonnen, schwimmen, relaxen, Kajak fahren, spazieren, sonnen, schwimmen, relaxen, sonnen … Der heutige Tag stand voll unter dem Motto „Urlaub am Strand“. Eigentlich ist das ja nicht unbedingt unsere Sache, aber so war es geplant und irgendwie haben wir die Ruhe auch mal ganz gut vertragen (schließlich geht es morgen nach Bangkok, und dann glühen wieder die Füße).

 

Das Wetter war heute irgendwie noch besser wie bisher. Sonne pur, kein Wölkchen am Himmel und richtig heiß. Dementsprechend hat sich unsere Hautfarbe heute noch mehr in Richtung „Lukas“ von Jim Knopf gewandelt – schwarz!

 

Am Strand hatte ich heute ein kleines Gespräch mit dem Vizemanager des Resorts. Er hat mich gefragt, ob alles in bester Ordnung sei und ich antwortete mit „Nicht ganz“. Gestern abend wurde der Roomservice vergessen. Er bedankte sich fürs Gespräch und war dann auch schon wieder dahin.

 

Wir verbrachten den restlichen Tag abwechselnd im Meer, am Strand und im Pool. Am Nachmittag nahmen wir uns noch ein Kajak und paddelten zu den benachbarten Buchten. Eine ist schöner als die andere. Man könnte sich gut vorstellen, dass plötzlich ein altes Piratenschiff unter vollen Segeln um die Ecke kommt und aus allen Kanonen das Feuer eröffnet.

 

Am späten Nachmittag zogen jäh dunkle Wolken auf. Die Sonne war bereits hinter den Palmen verschwunden und so hatten wir uns zum Kofferpacken ins Zimmer aufgemacht. Kaum hatten wir den Raum betreten da fing es an aus allen Rohren zu gießen. Ein heftiger Regenfall, es prasselte nur so! Keine 20 Minuten später war schon wieder alles vorbei, die Sonne bahnte sich wieder ihren Weg und am Himmel erleuchtete ein Regenbogen.

 

Wir warteten noch kurz und schlenderten dann noch durch das kleine Fischerdorf vor unserem Hotel. Dorf ist vielleicht etwas übertrieben, eigentlich ist es nur eine Anreihung von etwa 20 bis 30 Hüttchen. Die sehr netten Einheimischen bieten verschiedenes an, hauptsächlich Souvenirs und Kleinigkeiten zu Essen. Claudia und ich wunderten uns, dass tatsächlich Touris hier essen. Gut riechen tut es schon, aber wir sind uns mit der Hygiene nicht so einig.

 

Als wir zurück waren erlebten wir eine Überraschung. Neben unserem Bett stand eine Flasche Champagner im Sektkühler daneben ein Brief. „Wegen den Unannehmlichkeiten vom Vortag. Danke, dass Sie unsere Gäste waren.“

Wir waren echt baff, das hätten wir nicht erwartet. Wir hoffen nur, dass Personal hat nicht Ärger bekommen, so war es von uns doch nicht gewollt.

 

Kurz vor dem Essen (es wird hier ab 18:30 Uhr dunkel) konnten wir Fischerboote beobachten die sehr nahe an den Strand kamen. Sie haben große Ausleger an denen enorme Glühlampen befestigt sind. Sie erstrahlen in Weiß und Grün und ziehen durch das Licht diverse Fische und andere Meerestiere an. Die Dinger leuchten so hell, man könnte meinen ein durch Flutlicht beleuchtetes Fußballfeld befindet sich da auf dem Wasser.

Die Tage auf den Inseln waren genial. Wir haben viel gesehen und erlebt. Wie immer waren die Thailänder freundlich, alles hat gepasst. Jetzt freuen wir uns aber auf Bangkok. Diese Stadt hat einfach einen Flair der uns mehr als begeistert. Wenn alles passt und wir wieder Internet haben, dann wird unser Reisebericht morgen aus der Hauptstadt weitergeführt. 

 

PS: Haben am Beach Club eben wieder eine Feuershow angesehen (siehe Bilder).