Vom Hochzeitstag, Frühstück unter Palmen, einem „eigenen Auto“, tierischen Freunden und Dinner am Strand

 

 

Heute haben wir unseren 21. Hochzeitstag (!) gefeiert. Was kann es da Schöneres geben, als begleitet vom Meeresrauschen aufzuwachen und bereits beim ersten Blick zu wissen: „Es ist ein Traumwetter!“

 

Beim Frühstück haben wir unseren Platz vom vergangenen Jahr eingenommen. Auf der Terrasse oberhalb des Pools mit Blick auf das Meer und den Inselgruppen von Angthong und Ko Phangan.

Nach dem Frühstück haben wir uns über die Rezeption einen Wagen angemietet, der nach gut einer Stunde bereits zur Verfügung gestellt worden ist. Bis dahin haben wir ausgiebig im Meer gebadet und uns die erste Sonnenbräune zugelegt.

 

Um etwa 10:30 Uhr sind wir dann los. Erstes Ziel war der Big Buddha, das eigentliche Wahrzeichen von Koh Samui. Dort angekommen waren wir zunächst etwas erschrocken, der Tempel war voll von Touristen. Irgendwie hatten wir aber Glück. Kaum hatten wir die Stufen zum Buddha erklommen, schon war alles leer. Scheinbar war gerade „Abreise“ von den Touristenbussen.

 

Wie bereits vor drei Jahren haben Claudia und ich eine kleine Spende für die Restaurierung des Tempels gemacht. Dafür darf man einen Dachziegel mit seinem Namen beschreiben, dieser wird dann ganz sicher zum Bau des Daches genutzt. Als wir etwa eine Stunde später an den Platz zurückgekehrt sind, hatten sich zwei Katzen es sich neben „unserem“ Ziegel gemütlich gemacht. Irgendwie war heute eh „Tag der Katze“. Es gab kaum einen Platz an dem wir nicht einen vierbeinigen Mäusefänger gesehen hätten.

Für Claudia war aber der tierische Höhepunkt der Hund eines deutschen Auswanderers. Ein kleiner tibetischer Tempelhund! Schaut euch die Bilder an, ihr wisst dann ganz genau weswegen Claudia so begeistert war.

 

Die Fahrt führte uns weiter an den Tempel Wat Plai Laem. Der Tempel ist ein Mix aus indischem und buddhistischen Glauben. Nebenbei kann man dort in großen Kunststoffschwänen Tretboot fahren. Hat teils etwas von „Disney“. Die Ringstraße nach Süden führte uns dann zunächst zum „Fisher Village“ eine Starße direkt am Meer, gesäumt von Restaurants und kleinen Geschäften.

 

Auf der Strecke zum Hotel machten wir noch Halt in Bophut und kauften Wasser in einem Supermarkt. Natürlich darf nicht verheimlicht werden, dass wir auch noch Kaffee bei Starbucks hatten.

 

Im Hotel ging es nochmals ins Meer und in den Pool, viel Sonne getankt, bis diese schön rot im Meer versunken ist.

 

Unser Abendessen zum Hochzeitstag nahmen wir dann im Hotel ein. Unser Tisch stand direkt am Strand. Es ist einfach genial, wenn man beim Abendessen mit den Füßen im Sand wühlen kann. Nach dem Essen sind wir noch auf einen Sprung nach Boputh und sind die „Touristenmeile“ entlang. Dort reiht sich ein kleines Geschäft an das nächste. Ganz angenehm ist, dass die Verkäufer nicht aufdringlich sind, sondern einen ganz in Ruhe schauen lassen. Auf der Fahrt zurück ins Hotel haben wir noch bei einem Supermarkt angehalten. Ich (Andi) wollte noch unbedingt ein einheimisches Bier kaufen. Da stand dann im Kühlregal auch gleich eine Dose der thailändischen Shingha Brauerei – „LEO BEER“. Toll, als wir dann in unserem Haus waren und ich die Dose näher betrachtet habe sah ich oben auf der Dose ein bekanntest Logo „München“ – hinter „LEO BEER“ versteckt sich also „Löwenbräu“. Macht nichts, schmeckt gut!

 

Morgen gibt´s dann mehr.