Von einem angenehmen Flug, „falschen Filmstars“ und einem tollem Ferienbeginn

 

 

Gut drei Stunden vor Abflug sind wir am Flughafen in München angekommen und waren in der Warteschlange zum Check In daher an dritter Position. Gut gemacht! Nach einem netten „Hallo“ die obligatorische Frage: „Sind die Plätze am Notausgang noch frei?“ … Die Plätze waren frei, und so konnten wir den ganzen Flug eine Beinfreiheit von gut drei Meter genießen. Keine angewinkelten Beine, kein Anstoßen der Knie und kein Klettern über unbekannte Banknachbarn. So konnten wir den Flug richtig schön genießen und auch einige Stunden entspannt schlafen.

 

Kurz vor der Landung setzte sich die Stewardess uns gegenüber, musterte uns kurz und meinte: „Are you moviestars? You look like them.“ O.K., „Nein, sind wir nicht – meine Reaktion – aber gegen das Einkommen eines Filmstars hätten wir nichts.

 

Nächste Frage: „Are you on honeymoon?“ Unsere Antwort führte zu Erstaunen: “No, we are married 21 years, tomorrow.” So kann es weitergehen.

 

In Bangkok angekommen hatten wir mehr Zeit zum Umsteigen als erwartet. Unser Flieger war 50 Minuten schneller als geplant. Schnell noch ein Wasser gekauft, frisch gemacht und auf die Weiterreise nach Koh Samui gewartet.

 

Beim Anflug auf Samui konnten wir gleich schöne Bilder genießen. Big Buddha stand im grellen Sonnenlicht und die Insel begrüßte uns von ihrer besten Seite. Wir begeistern uns immer an diesem kleinen Flughafen. Mit „Golfwagen“ wird man zum Gepäckband gefahren, das nur durch ein kleines Dach nahezu im Freien steht.

 

Nach einem kurzen Transfer waren wir dann im Napasai Resort. Vor drei Jahren sind wir ja schon einmal hier gewesen und wurden auf unserem Zimmer daher mit einem Blumengruß und einer gekühlten Flasche Wein begrüßt. Wir zögerten nicht lange, rein in die Badekleidung und ab ins Meer.

 

Am Abend haben wir dann vor Ort vegetarische Currys gegessen. Wie hier üblich gab es zunächst frisches Brot mit gesalzener Butter und Kürbischips. Als Nachspeise selbst gemachte Pralinen. Eigentlich waren wir schon satt, aber so etwas kann man ja nicht stehen lassen. Nach einem kleinen Verdauungsspaziergang sind wir zurück in unser Haus. Und was stand da am Bett … nochmals Pralinen.

 

Den Abend haben wir auf der Terrasse beschlossen bei Obst, Wein, Pralinen, Meeresrauschen und gefühlten 25 Grad.