Von „der goldenen Schale“, „Pool“ am Pool, einem tollen Sonnenuntergang und Folklore zum Abendessen

 

 

Heute mussten wir bereits um 06:00 Uhr aufstehen. Der Grund, gut eine Stunde später wurden wir für unsere Fahrt zum „Angthong Nt. Park“ abgeholt. Dieser Nationalpark liegt etwa zwei Stunden mit dem Schiff von Nathon, der Hauptstadt von Koh Samui entfernt. Entstanden ist er durch Plattenverschiebungen vor vielen, vielen Jahren. Es ranken sich in Thailand viele Mythen um die Inseln, so haben Einzelne auch einen Namen. Die Kuh, drei Geschwister … Angthong an sich bedeutet „goldene Schale“.

 

Die See war ruhig, die Sonne schien und so konnten wir die Überfahrt auf dem Sonnendeck richtig gut genießen. Nach etwa zwei Stunden legte das Schiff vor Anker und wir wurden mit Kajaks ausgesetzt. An der Front ein „Guide“ und wir alle in Reihe und Glied hinter ihm her. Die Inseln haben uns wieder schwer beeindruckt. Man paddelt nicht nur um sie herum, sondern kann teilweise durch kleine Öffnungen in sie hinein. Etwa 50 Minuten waren wir so unterwegs, als wir wieder am Schiff anlegten. Bis zum Mittagessen verbrachten wir die Zeit mit schwimmen und sonnen.

 

Kurz nach Mittag ging es mit den Kajaks weiter zur „Mutterinsel“. Inmitten dieser Insel gibt es einen großen See, der durch den Zusammenbruch einer Höhlendecke entstanden ist. Nur eine kleine Öffnung verbindet den See mit dem offenen Meer. Da durch diese Öffnung keine großen Raubfische schwimmen können tummeln sich hier die „kleineren“ Fische. Wir hatten heute das Glück nicht nur unzählige Fische und Seeigel zu sehen, sondern auch ein Rochen (etwa 1 m) gesellte sich zu uns.

 

Nach dieser Masse an Erlebnissen war es kein Wunder, dass nahezu alle Touristen auf dem Schiff die gesamte Rückfahrt geschlafen haben. Claudia und ich haben da keine Ausnahme gemacht. Da wir auch wieder auf dem Sonnendeck gelegen haben braucht ihr nicht fragen, was wir nun für eine Gesichtsfarbe haben.

 

Im Hotel angekommen ging es wieder in den Pool. Kurz vor dem Abendessen vergnügten wir uns dann noch mit ein paar Runden „Pool“, sprich Billard. Claudia hat schnell gelernt und meine Ratschläge umgesetzt. Was soll ich sagen, von drei Partien hat sie zwei gewonnen.

 

An diesem Abend durften wir noch einen tollen Sonnenuntergang erleben. Ich erzähle nicht mehr, schaut euch die Bilder an!

 

Unser Abendessen hatten wir heute nicht am Strand sondern oberhalb des Poolbereiches. Heute war eine Tanzvorstellung und diese konnte man von dort gut überblicken. Schon interessant, die Tänze ähneln doch sehr den Tänzen die wir von Bali kennen. Man sieht, diese Kulturkreise sind doch nicht so weit auseinander.

 

Morgen ist nun unser letzter Tag auf Samui. Wir wollen zunächst in den Osten und dann nochmals nach Chaweng. Morgen wieder mehr!