Von einer Fahrt rund um die Insel, einem echten thailändischen Seehund und einem Gewitter über dem Meer

 

 

Unser heutiger Tag begann wie gewohnt mit einem schönen Frühstück und einem anschließenden Spaziergang am/im Meer. Um 10:00 Uhr übernahmen wir unseren Mietwagen, diesmal ein Honda in Schwarz. Bei der Übernahme werden in einer Skizze sämtliche Dellen, größeren Lackschäden, etc. aufgenommen, damit man weiß, ob man zusätzliche hinzugefügt hat. Der Wagen heute war auf der Fahrerseite (hier in Thailand also rechts) komplett beschädigt. Dellen und Kratzer von Vorne bis Hinten, zusätzlich eine Defekte Rückleuchte. Auf mein „Oje“ meinte der Vermieter nur „No problem, pays insurance!“

 

Unsere erste Etappe führte uns in die Hauptstadt Nathon. Hier legen die meisten Fähre an, diese kommen teilweise sogar von Vietnam. Entlang der Hauptstraße gibt es unzählige kleine Geschäfte mit allem was das Touristenherz begehrt. Auch wir sind natürlich fündig geworden. Auffällig ist, dass alle Verkäufer unglaublich zurückhaltend sind. Eine nette Begrüßung, kauft man nichts eine ebenso liebe Verabschiedung. Handeln war kein Problem, es wurde sofort ein ordentlicher „Discount“ gegeben.

 

Als wir Nathon verließen kam Claudia die Idee, dass wir zum Abschied doch einmal komplett um die Insel fahren könnten. Unterwegs wollten wir nochmals die „Highlights“ besuchen. Gesagt, getan!

 

So ging es die Küstenstraße entlang, wir machten nochmals Stopp in „unserem Paradies“ und genossen bei einer Cola den herrlichen Ausblick.

Nächster Halt war die goldene Pagode am Meer. Auf Grund des Geburtstages der Königin wurde hier schon kräftig vorbereitet. Anscheinend erwartet man morgen viele Gäste. Damit der Parkplatz ausreichend groß ist, wurde einfach ein großes Feld mit Sträuchern niedergebrannt. Parkplatz fertig - Sträucher wachsen eh nach.

 

Um die Pagode noch einmal so richtig schön fotografieren zu können ging Claudia vor ans Meer. So stand sie da und machte ihre Bilder, als ich plötzlich neben ihr im Wasser einen thailändischen Seehund sah. Ich rief ihr zu und machte sie auf das Tier aufmerksam. Claudia reagierte blitzschnell, so ist es ihr tatsächlich gelungen den Seehund abzulichten (siehe Bilder).

 

Weiter ging es nach Chaweng zum Bummeln, an manchen View Points vorbei zu „Big Buddha“. Hier endete dann unsere Rundfahrt, der Weg führte uns dann direkt zurück ins Hotel. Wir legten uns noch an den Strand und sahen, dass es auf der Nachbarinsel Koh Phangan kräftig brennen muss. Hohe Rauchwolken waren zu sehen. Zum Glück zog über dem Meer ein heftiges Gewitter auf, kurze Zeit später war die Insel nicht mehr zu sehen, so tief hingen die Wolken. Das Schöne hier in den Tropen, nach 30 Minuten ist der Spuk vorbei und die Sonne scheint wieder.

 

Zum Abendessen zieht es uns wieder an den Strand, und dann heißt es langsam Abschied nehmen von Koh Samui. Morgen um 10:30 Uhr werden wir abgeholt und setzen dann mit der Fähre unseres nächsten Hotels über nach Koh Phangan. Wir sind schon ganz gespannt, was uns da so erwartet. Die Insel soll noch recht ursprünglich sein. Wie heißt es in einem Reiseführer: Auf Koh Phangan trägt man kein Hemd, sondern ein Tattoo.“ (Keine Angst Mama, ich trage auf jeden Fall ein Hemd.)