Silvester 2012

„Great Britain we did it!“,

so der letzte Satz am Ende des Feuerwerkes.

 

„But we want to repeat it“,

so Claudia’s und meine Meinung.

 

Die Idee Silvester in London zu verbringen war bereits im Frühjahr entstanden, und im April war alles unter Dach und Fach. Gemeinsam mit unseren Freunden Gabi und Det ging es über München in die englische Hauptstadt. Unser Hotel war äußerst zentral gelegen, super schön und somit beste Voraussetzung für fünf gelungene, lustige und erlebnisreiche Tage.

 

Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten, ausgiebigen Spaziergängen durch das weihnachtlich dekorierte London und mancher Einkehr in die bekannten Pubs (wir haben nur Biersorten probiert, die wir nicht kannten … und das hat sich rentiert!) standen der Besuch der Musicals „Lion King“ und „Mamma Mia“ auf dem Programm. Beides absolute Höhepunkte.

 

Der eigentliche Grund für unsere Reise war aber die große Silvesterfeier am „Victoria Embankment“, gegenüber dem „London Eye“. Gute fünf Stunden standen wir am Themseufer und warteten auf den Jahreswechsel. Nahezu in erster Reihe gesellten wir uns unter das Partyvolk. Gut 300 000 Menschen aus aller Welt feierten alleine an diesem Platz bei ausgelassener Stimmung, toller Musik, sowie Licht- und Lasershows.

 

Kurz vor Mitternacht wurde das Hochhaus neben dem Riesenrad zur Uhr. In riesigen Lettern zählte der Countdown von 60 rückwärts. Three, two, one … es folgten zwölf Schläge von „Big Ben“ und dann ein fast fünfzehnminütiges Feuerwerk das uns unvergesslich bleiben wird. Die Luft brannte, die Menschen grölten, feierten und konnten nicht glauben was ihnen da geboten wurde. Unzählige pyrotechnische Raffinessen erfreuten die Augen. Das Feuerwerk wurde durch eine eigene Musikkomposition untermalt und natürlich durfte auch nicht das „Mind the Gap“ fehlen. Ein Erlebnis der besonderen Art, dass jeder einmal miterleben sollte. Wer es verpasst hat kann es ja zum Glück auf youtube ansehen. Einfach nach dem Text das Video anklicken.

 

Gemeinsam sang man dann zum Schluss die englische Nationalhymne (man reichte sich dabei die Hände), wobei wir (da nicht textsicher) natürlich nur verlegen lächelten, dass aber mit voller patriotischer Überzeugung.

 

Entlang der Themse schlenderten wir, durch die feiernde Menge, zurück zum Hotel. Unzählige „Happy New Year“ galt es auf dem Weg zu beantworten. Soweit das Auge reichte sah man nur „Partyvolk“ das sich der Stimmung hingab. Dank der Ordnungskräfte und der ausgezeichneten Organisation der englischen Behörden wahrlich friedlich und ohne Zwischenfälle.

 

Diese Reise hat unsere Erwartungen voll erfüllt; Prädikat: „NOCHMAL MACHEN!!!“

 

 

„Great Britain we did it!"