Von dem größten buddhistischen Tempel Asiens, weiteren Tempeln, vom UNESCO Weltkulturerbe und einer Fahrt mit der Rikscha

 

Gleich vorab, der Tag war fantastisch! Nach einem unglaublichen Frühstück mit Blick auf das Meer ging es los in den Nordwesten der Insel. An einem Berghang befindet sich die Tempelanlage „Kek Lok Si“. Diese Anlage wird als die größte Tempelanlage von Asien bezeichnet und ist von chinesischer Bauweise. Über mehrere Höhenmeter erstrecken sich die Bauten über einen Berghang. Ganz oben thront eine etwa 20 m hohe Statue der Göttin der „Güte“. Um diese besichtigen zu können musste man mit einer Art Zahnradbahn fahren. Es war total lieb, als die Gondel ankam und die Passagiere ausgestiegen sind, wurde erst einmal Raumspray versprüht, dann durften wir hinein. Die Tempelanlage besteht aus vielen einzelnen Gebäuden und mehreren Pagoden, die man alle per Fuß besteigen konnte. Alles war unglaublich gepflegt und wunderschön gestaltet. Wir blieben den ganzen Vormittag, da wir von der Stimmung gar nicht genug bekommen konnten.

 

Auf der Rückfahrt ins Hotel machten wir noch Halt bei zwei weiteren Tempeln. Einer buddhistisch burmesisch, der andere buddhistisch thailändisch. Auch hier verblieben wir eine ganze Weile. Das Interessante ist, dass diese Tempel umringt von hohen Gebäudekomplexen stehen, und somit irgendwie etwas „parkähnliches“ an sich hatten.

 

Wir stellten am Hotel unser Auto ab, nahmen noch schnell einen Schluck und weiter ging es zu Fuß nach „Georg Town“. Das Stadtviertel ist im Kolonialstil errichtet und zählt, wie auch die „Jettys“ (mehr dazu gleich) zum UNESCO Weltkulturerbe. Georg Town ist wirklich hinreißend. Die kleinen, alten Gebäude, die Verkaufsstände und natürlich auch die Handwerksläden. Zudem kommt noch eine Art von Freiluftgallery. Ortsbekannte Künstler haben an manchen Wänden schöne Gemälde angefertigt. Reizvoll ist zudem der kulturelle Mix. In der einen Straße befindet man sich in China, dann in Indien, dreht man sich um ist man in Arabien.

 

Nächster Stopp waren die Jettys. Auch diese gehören zum Weltkulturerbe und wurden Mitte des 19 Jahrhunderts errichtet. Es sind dies Pfahlbauten die mitten ins Meer hinaus errichtet wurden. In der Mitte ist ein hölzerner Weg, links und rechts davon stehen Wohnhäuser und Geschäfte. Bis weit über 100 m erstrecken sich diese Komplexe ins Meer. Jeder einzelne Jetty ist im Besitz eines „Clans“ (Familie) und kann zu bestimmten Öffnungszeiten besucht werden. Besonders die Bauweise hat mich beeindruckt. Hier habe ich erfahren, für was man leere Farbeimer benutzen kann (siehe Bilder).

 

Nach eine Pause am Pool haben wir im Hotel zu Abend gegessen. Extra für uns wurde vegetarisch gekocht. Was sollen wir sagen … selten so gut gegessen. In der Abendstunde sind wir noch durch die Straßen gewandert und haben uns zum Schluss noch mit einer Rikscha ins Hotel bringen lassen. Der Fahrer war echt lieb und hat die Fahrt auf gut 30 min ausgedehnt und uns noch an der einen oder anderen Sehenswürdigkeit vorbeigefahren.

 

Jetzt heißt es schon wieder Abschied nehmen, morgen geht es weiter in den Regenwald. Keine Sorge falls ihr keine Neuigkeiten erfahrt, ob es im Regenwald Internet gibt ist zu bezweifeln. Wir reichen die Berichte dann nach.

 

Alles Liebe und bis bald.