Heute sollte es nun doch zu den „Drachenhöhle“ gehen, Claudia hatte gestern via Internet noch Tickets bekommen. Unser Weg führte uns wieder entlang wunderschöner Landschaften, vorbei an „Arta“. Zunächst wollten wir aber zum östlichsten Punkt von Mallorca dem „Faro de Capdera“ bei „Cala Rajada“.

 

Die Straße führte uns die letzten Kilometer hoch hinauf bis zum Leuchtturm. Von hier hatten wir einen überragenden Ausblick auf den „Platja de Son Moll“ und das Meer. Es begeistert uns immer wieder wie schön sauber das Meer ist und in Blau- und Grüntönen schimmert. Wir verweilten etliche Minuten, machten schöne Bilder und erfreuten uns einfach an der wunderbaren Natur.

 

Nach gut dreißig Minuten erreichten wir die „Coves de Drag“. Diese Kalksteinhöhlen zählen zu den Hauptattraktionen von Mallorca. Gut 20 Minuten durchläuft man die verschiedenen „Kammern“ vorbei an tausenden von Stalaktiten und Stalagmiten. Bis dahin war der Besuch der Höhlen echt beeindruckend. Am Ende erreicht man eine große Höhle und nimmt auf Bänken Platz. Vor einem liegt ein größerer See, das Licht wird ausgeschaltet und drei beleuchtete Ruderboote fahren herein. Auf einem Boot befindet sich ein kleines Orchester und spielt live Musik. Nun … etwas kitschig war es schon. Insgesamt drei Musikstücke gaben die Künstler zum Besten, zwei hätten eigentlich ausgereicht. Irgendwie war es schon kitschig!

 

Das Konzert war vorbei und man hatte nun die Wahl „zu Fuß“ zu gehen, oder per Boot weiter zu fahren. Die gut 1000 Menschen in der Höhle strömten zur Bootsanlegestelle. Es war wie im Sommerschlussverkauf – „Ich muss der Erste sein!“. Zu unserem Glück saßen wir sehr weit vorne und waren auf einem der ersten Boote. Wir ruderten also los, und nach einer Minute war der „Zauber“ wieder vorbei. Ich möchte nicht wissen, was sich die Leute denken, die auf diese Bootsfahrt nahezu eine Stunde gewartet haben?!

 

Wir fuhren nun direkt nach Hause und genossen einige Stunden am Pool. Gegen Abend zog es uns mal wieder nach „Port d´Alcudia“. Nach einem ausgiebigen Essen schlenderten wir am Hafen entlang. Hier gab es viele Ständchen und hübsche Geschäfte. Vom Souvenir bis hin zu eleganter Kleidung war alles zu haben. Der Ort hat wirklich Flair und wird uns daher bald wieder sehen.

 

 

Jetzt lassen wir bei einem Glas guten Rotwein den Tag ausklingen und planen die Ereignisse für morgen. Zum Wohl!