Dialog am Hundestrand „Platja Son Baulo;

Andi: „Denkst du ich kann die Chicca von der Leine lassen?“

Claudia: „Natürlich, die geht nichts ins Wasser!“

Andi: „Gut, dann mache ich sie ab.“

Chicca: „Und ob ich ins Wasser gehe!“

 

Kaum war die Leine ab, rannte die kleine Maus direkt ins Meer und wurde sogleich von einer großen Welle überspült. Wir hielten alle die Luft an, aber Chicca paddelte hinaus, rannte an den Strand und ließ ab dann immer einen Sicherheitsabstand zum Wasser. Chinook sah dem Treiben vergnügt zu und ging nur bis zu den Knöcheln ins Wasser.

 

Es war eine wahre Freude den beiden zu zusehen. Es wurde rum gerannt, gebuddelt… Nach gut einer Stunde wurden die Augen aber immer kleiner und so machten wir uns auf den Rückweg. Aber nicht nur wegen den Hunden, auch Lion wollte zurück. Beim Spielen im Meer wurde er auch mehrfach von Wellen erfasst und war nass bis auf die Haut. Schon blöd, wenn man keine Badesachen anhat!

 

Nachdem wir die Vierbeiner in die Finca gebracht hatten machten wir uns auf in Richtung Osten der Insel. Zunächst versorgten wir uns im Supermarkt noch mit Essen und Getränken. Es gab dort traditionelles Gebäck; gefüllte Teigtaschen und eine Art von Pizza. Super lecker!

 

Unser Weg führte uns weiter über „Arta“ nach „Porto Cristo / Port de Manacor“. „Arta“ist eine typisch mallorcinische Stadt. Alte Bauten mit engen Straßen und einer alles überragenden Kirche. Auf einer Straße wurden wir plötzlich durch eine rote Ampel gestoppt. Geduldig warteten wir, bis Natalie die Frage stellte „Weswegen hier eigentlich eine Ampel ist? Weit und breit war kein Fußgängerübergang oder sonst etwas. Links und rechts standen nur Häuser, es gab nicht einmal einen Gehsteig, nur ein paar geparkte Autos. Es wurde uns dann doch klar. Die Straßen sind so eng, dass immer einer warten muss, damit der Gegenverkehr fahren kann. Mit deutscher Gründlichkeit warteten wir, und warteten … bis ein Fahrzeug von hinten angerauscht kam, an uns vorbeifuhr und in den Weiten verschwand. Wir fuhren dann auch los, zum Glück kam kein Gegenverkehr!

 

Eigentlich wollten wir uns in „Porto Cristo“ die „Drachenhöhlen“ („Coves del Drac“) ansehen, aber die Touristenströme waren an diesem Tage zu enorm. Wir hätten vier Stunden warten müssen um Einlass zu bekommen, das war uns absolut zu lange. Wir beschlossen den Besuch auf einen anderen Tag zu verschieben (wir buchen die Tickets über Internet) und sahen uns die Stadt an. Schon bei der Fahrt zu den Höhlen hat uns die Szenerie sehr gut gefallen. Die Stadt liegt an steilen Klippen und bietet einen schönen Blick aus Meer.

 

So schlenderten wir durch den Jachthafen und einen örtlichen Markt. Natürlich kehrten wir auch zu Sangria und Shakes ein. Im „Eternety“ fanden wir ein schönes Plätzchen mit Blick auf Hafen und Meer. Ich hatte ein ganz besonderes Getränk. Ein Mix aus Eis und Mandeln, einfach gut.

 

Gegen 15:00 Uhr machten wir uns dann wieder auf nach Can „Picafort“. Den restlichen Tag verbrachten wir wieder am Pool und entspannten einfach nur. Da es heute etwas bewölkt war ließ es sich auch länger in der direkten Sonne aushalten. Morgen wieder mehr!