Heute stand Entspannung auf dem Programm. In der Früh (für uns war es spät, 07.30 Uhr) ging es zunächst zum Frühstück. Siehe da, wir waren die Ersten und sollten auch die Einzigen bleiben. Das Buffet war überragend. Alles wird hier selbst hergestellt. Die Auswahl an Brotaufstrichen (Dattel-, Vanille-, Mangomarmelade … und Obst sind unglaublich, und der Geschmack erst. Selbst ich werde morgen auf Käse verzichten und mal ein „süßes“ Frühstück zu mir nehmen.

 

Sogleich ging es an den Strand, dieser ist 1,6 km lang. Ich wiederhole; 1,6 km! Wie sollte es anders sein? Richtig, bis zum Mittag waren wir auch hier alleine. Das Meer ist türkisblau und echt warm. Wir haben es ausgiebig genossen, zumal man schon aufpassen musste. Teils ist der Wellengang sehr hoch. Trotz meiner Warnung ging Claudia mit Sonnenbrille ins Wasser, welche alsbald ein Opfer eines großen Brechers wurde. Ich merkte mir die Stelle und ging ins Wasser, dort „suchte“ ich mit meinen Füßen am Grund nach der Brille. Man möchte es kaum glauben, nach gut fünf Minuten wurde ich, sehr zur Erleichterung meiner Lieben, fündig.

 

Die Temperatur liegt in der Sonne bei weit über 50 Grad. Den Sand kann man ohne Schuhe gar nicht betreten. Ebenso muss man regelmäßig und viel trinken.  So wie man es hineinschüttet, so kommt es aus allen Poren wieder heraus. Damit man das Trinken nicht vergisst, kam im Abstand von 15 Minuten ein Angestellter und brachte ein Glas mit kaltem Zitronenwasser. Als Intermezzo wurden auch Obstspieße gereicht.

 

Um der Mittagshitze etwas zu entkommen sind wir in unseren „Garten“ gegangen. Im Wechsel Entspannung  im Pool und auf der Sonnenliege (natürlich im Schatten). Als wir etwas Zeit im Haus verbrachten hörte Claudia auf einmal etwas „meckern“. Eine kleine Ziege, die zuvor schon am Gartentor “gerupft“ hat, hatte sich Zugang zu unserem Refugium verschafft. Sie schlenderte ein Bisschen umher, und zwängte sich dann wieder durch das Tor hinaus.

 

Genug des Nichtstuns, jetzt wollten wir doch noch mal auf die Piste. Gestern waren wir zur Abendstunde die Bergstraße hierher gefahren, jetzt wollten wir dieses „kleine Abenteuer“ und den tollen Ausblick nochmals in vollen Zügen genießen. Wir ließen uns unser Auto bringen, und ab ging es!  Die Fahrt über den Berg ist schon etwas Besonderes. Der Ausblick auf die Küste, auf der einen Seite, und der Blick über das Land, auf der anderen Seite, sind unvergesslich.

 

Wir fuhren noch etwas durch die Stadt „Daba“. Diese Stadt ist durchzogen von Landesgrenzen. Der Oman und zwei Emirate teilen sich die Stadt. Grenzkontrollen gibt es aber keine.

 

Was der morgige Tag bringt, da sind wir uns noch nicht ganz sicher. Eigentlich wollten wir mit dem Schiff in Richtung Norden, ob das klappt ist noch nicht gewiss. Vermutlich werden wir uns erneut dem Müßiggang hingeben und uns von der Sonne bestrahlen und bräunen lassen!

 

 

Bis die Tage!