"Der frühe Vogel fängt den Wurm", und so standen wir wieder zeitig auf um in früher Stunde den Petersdom zu besuchen. Ab 10:00 Uhr bilden sich bereits lange Schlangen, das Anstehen wollten wir vermeiden.

 

So überschritten wir gegen 08:30 Uhr die Staatengrenze. Wir verließen kurzfristig Italien und erhielten Aufnahme im Vatikan-Staat. Sogleich fuhren wir mit dem Lift auf die Kuppel des Petersdomes. Nun nicht ganz, gut ein Drittel mussten wir zu Fuß gehen. Der Treppenaufgang neigte sich nicht nur seitlich zur Kuppel, nein er wurde auch immer schmäler und enger. Oben angekommen bot sich uns ein toller Blick über die vatikanischen Gärten und über ganz Rom. Wir verweilten eine Dauer und machten uns hinab in den Petersdom. Die Ausmaße und die Ausgestaltung sind schon beeindruckend. Irgendwie konnten wir uns aber ein Lächeln nicht verkneifen. Es gibt schon viele gottesfürchtiger Menschen. Das ist nicht böse gemeint, aber wie da so ganze Menschenmassen in Reihe und Glied einmarschierten, voran eine Person ein Kreuz tragend ... Später haben wir gesehen, dass man sich diese mannshohen Kreuze in einem Zelt (etwa einen Kilometer entfernt) ausleihen kann.

 

Wir verließen den Vatikan und begaben uns wieder nach Italien. An der "Engelsburg" vorbei schlenderten wir ein großes Stück entlang des Tibers. Es führte uns dann zur "Spanischen Treppe". Leider ist die Treppe derzeit gesperrt, da sie renoviert wird. Nach unserem obligatorischen Eis (heute nicht so exotisch, habe leider die neue Sorte "Kurkuma/Ingwer" übersehen) ging es mit der Metro nochmals zur "Spanischen Treppe". Von dort wollten wir die "Corso", eine Einkaufsstraße entlang, und dann weiter zur Tiber Insel und den "Zirkus Maximus". 

 

Am Abend fuhren wir zum "Colosseum" und fanden in einer kleinen Seitengasse ein kleines, feines "Ristaurante". Es war total nett. Im Haus gegenüber sang ein Mann den ganzen Abend Lieder von "Eros Ramazotti", die Ober schmetterten mit. So gestärkt (mein Gott hatten die einen guten "Limocello") erwanderten wir noch eine paar Sehenswürdigkeiten und fotografierten sie bei Vollmond. 

 

Morgen möchten wir nach "Ostia". Da heißt es nun noch planen. Also, bis die Tage!