Von einem besonderen „Wecker“, Krokodil zum Frühstück, einer Menge an Sehenswürdigkeiten, lieben Menschen, Elefanten an der Straße und Kühen auf der Straße, Hinweise zum Umgang mit wilden Tieren, sowie einer süßen Überraschung zum 20. Hochzeitstag.

 

Kurz bevor Claudias Handy seinen Weckton abspielen wollte wurden wir durch das Schreien eines Vogels aus dem Schlaf geholt. Direkt an unserem Haus hatte sich ein Pfau platziert und schrie los. Mal ein anderer Weckton.

 

Unser Frühstück hatten wir im Haupthaus der Anlage. Dieses steht auf Stelzen mitten in einem See. Bei unserer Ankunft hatte man uns bereits unterwiesen, dass in diesem See Krokodile leben. Nun, so ganz konnten wir dieser Geschichte nicht glauben, bis wir nach dem Frühstück tatsächlich das Krokodil zu Gesicht bekommen haben. Es lag ganz ruhig im Wasser und reckte seinen Kopf zur Morgensonne. Jetzt nahmen wir den Sicherheitshinweis auf unserem Zimmer auch ernst. Dort steht geschrieben: „Sollte sich ein Krokodil in ihren Privatpool verirren passiert ihnen nichts, solange sie nicht zum Krokodil ins Wasser gehen!“ Gut, muss ja auch nicht sein; mache ich nur, wenn das Krokodil seine Quietsche-Ente dabei hat.

 

Um 08:30 Uhr hat uns dann Mahinda am Hotel abgeholt und wir sind los zu unserer Tour. Ich möchte euch jetzt nicht mit irgendwelchen Namen quälen (gut, ich gebe es ja zu ich kann mir die Namen der Tempel nicht merken), nur so viel … es war sagenhaft was wir heute erleben durften. Alte Königsstädte die zum UNESCO Weltkulturerbe gehören, Buddhas in schwindelnder Höhe und heilige Felsen die wir abenteuerlich bestiegen haben.

 

Auch heute konnten wir wieder die Erfahrung machen wie lieb die Menschen sind. Abgesehen davon, dass die Kinder Claudia als Attraktion empfinden, langsam an sie heran schreiten, nur um sie heimlich zu berühren. Nein, überall werden wir angesprochen, befragt … Eine Gruppe hat uns in einer Tempelanlage die ganze Zeit über begleitet und wir hatten echt nette Gespräche.

 

Unsere Rückfahrt zum Hotel verzögerte sich dann etwas, da eine ganze Herde von Kühen die Straße blockierte. Dass wird halt so hingenommen, man hupt etwas, wartet, passiert nichts, dann ist auch egal! Nach einer Weile ging es dann auch weiter und sogleich erlebten wir die nächste Überraschung. Am Straßenrand liefen Elefanten mit ihren Führern. Es war wirklich wie im Fernsehen.

 

Am Abend erfrischten wir uns noch in unserm Pool und freuten uns auf das Abendessen. Wieder sechs Gänge (Wahnsinn, was die da bieten) und ganz zum Schluss eine nette Überraschung. Die Angestellten präsentierten uns eine kleine Torte mit der Aufschrift „Happy Anniversery“ und einer Kerze. Eigentlich waren wir absolut satt, aber ein gutes Stück musste noch sein.

 

Soviel für heute, die Bilder erzählen euch den Rest. Wir sind eben noch am Pool gesessen, da waren aber so viele unheimliche Geräusche, dass wir es vorzogen doch auf den Balkon zu gehen.

 

Bis dann!