Von einer „Safari“ in den Nationalpark, Entspannung am Meer und einer Abfrischung im Swimmingpool.

 

Die Nacht endete für uns um 04:45 Uhr. Bereits um 05:30 Uhr waren wir mit Mahinda verabredet. Er hatte eine Safarifahrt für uns organisiert, die ein Freund von ihm durchführte. Der Park darf nämlich nur mit Jeeps befahren werden. Zum Glück hat Mahinda diesen Freund, denn die Fahrt war wesentlich günstiger, als wenn wir sie über das Hotel gebucht hätten.

 

Leider waren wir diesmal nicht die Einzigen, die den Nationalpark sehen wollten. Vor dem Haupteingang stauten sich einige Fahrzeuge, bepackt mit Touristen. Um etwa 06:00 Uhr befuhren wir den Park und kurvten umher. In den Morgenstunden hat man die besten Chancen die Wildtiere zu sehen. Heute aber schienen die Tiere einen Ruhetag eingelegt, oder länger geschlafen zu haben. Unsere Suche nach den Tieren blieb leider relativ ergebnislos. Nach langem Suchen haben wir eine Elefantenkuh mit Jungen gefunden, die tief im Dickicht stand. Erst viel später sichteten wir erneut drei Elefanten. Entlang der Strecke gab es trotzdem einiges zu sehen. Wasserbüffel die bis zum Kopf im Wasser standen, Dammwild, Echsen in allen Größen, sowie Pelikane und andere Vögel.

 

Nach etwa einer Stunde machten wir Picknick am Meer. Dort stand ein Denkmal für die Opfer des Tsunami. Eine kleine Bungalowanlage wurde damals komplett weggespült, es gab mehr als 25 Tote. Man kann sich es gar nicht vorstellen, die Welle war hier über 10 m hoch und spülte sich bis zu 1 km weit ins Innenland. Unsere Tour führte uns weiter in den Yala-Park, die Naturszenen sind hier wahrlich begeisternd.

 

Zurück im Hotel genehmigten wir uns heute die erste Auszeit. Wir genossen den Strand und den Pool, ruhten uns einmal so richtig aus. Der Strand ist von unserem Bungalow eben mal fünf Meter entfernt. Das Schöne, wir waren total alleine, kein Mensch so weit das Auge reichte (und man kann hier weit blicken). Zum Baden ist der Indische Ozean zu wild der Seegang ist heftig und es muss auch gute Strömungen geben. Eigentlich hätten wir an der Rezeption melden müssen, dass wir an den Strand gehen, da immer wieder wilde Elefanten am Meer gesichtet werden.

 

Vom Strand zurück warfen wir uns in den Pool. Direkt angrenzend ist ein großer See (es gibt keine Umzäunung) in dem Wasserbüffel und auch eine Masse an Krokodilen baden.

 

Jetzt sitzen wir auf der Terrasse, es ist 21:00 Uhr und hat noch gut 30 Grad. Unter uns hören wir es immer wieder rascheln, das sind Wildschweine, Hasen und Echsen, auf unserem Dach toben die Affen umher. Lustig!

 

Morgen führt uns der Weg nach Galle, unsere letzte Station auf der Reise. Wir werden wieder um 08:00 Uhr starten, da es dorthin viel zu sehen gibt. Mahinda ist immer wieder begeistert von Claudias Urlaubsplanung. Er findet sie perfekt! Wir sind gespannt, was uns wieder alles erwartet, zumal Mahinda noch Sachen kennt (und uns zeigen möchte) die in keinem Reiseführer verzeichnet sind.

 

Also, bis die Tage!